Volkslieder für Posaunenchöre 1954

    Volkslieder für Posaunenchöre 1954
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VORWORT
In unserer Posaunenchorliteratur war schon immer ein empfindlicher Mangel an guten Volksliedsätzen spürbar. Die in den Kuhlo-Büchern enthaltenen waren reine Vokalsätze, die heute nicht mehr befriedigen können, weshalb der Herausgeber dieses Heftes bereits im Jahre 1936 im Bärenreiter-Verlag, Kassel, ein Volksliederheft in Sätzen von Walther Hensel herausgab, das den ersten Versuch darstellte, zu einer bläsereigenen Satzweise zu kommen. Diesem Heft folgte das im Jahre 1950 im Verlag Carl Merseburger, Berlin-Darmstadt, erschienene Heft "30 Volkslieder für Posaunenchöre in Sätzen von Walter Hamm", das einen weiteren Schritt auf dem damals beschrittenen Wege mit noch stärkerer rhythmischer Auflockerung der Sätze und deutlicher Hinwendung zum neuen Klang brachte. Dieses Heft, das bereits in zweiter Auflage erschienen ist, hat bei unseren Posaunenchören gute Aufnahme gefunden. Da diese Sätze in der Hauptsache nur von fortgeschrittenen Chören gespielt werden können, wurde immer wieder die Bitte an uns herangetragen, ein Volksliederheft mit "bekannteren" Liedern in einfacheren Sätzen, die auch von weniger leistungsfähigen Chören bewältigt werden können, herauszugeben. Abgesehen von einigen Originalsätzen, Sätzen von Walther Hensel und Werner Gneist, stammen die Sätze von Dr. Walter Hamm. Sie sind bewusst einfach gehalten, sind aber keine Vokal-, sondern reine Instrumentalsätze.
Es war nicht leicht, das rechte Gleichgewicht zwischen den Wünschen der Bläser und der Erziehungsaufgabe des Verbandes herzustellen. Wir sind aber bei der Auswahl der Lieder bis an die Grenze des noch Tragbaren gegangen.
Damit diese Lieder nicht nur gespielt, sondern auch gesungen werden können, wurden die Texte beigefügt.
Wir hoffen, dass das vorliegende Heft nicht nur eine fühlbare Lücke in unserer Posaunenchorliteratur schließt, sondern auch unseren Bläsern die Freude am deutschen Volkslied vermittelt und vermehrt.

Inhalt: 

Abend wird es wieder
Ade zur guten Nacht
Alle Vögel sind schon da
Alleweil ka mer net lustig sein
Am Brunnen vor dem Tore
Ännchen von Tharau
An der Saale hellem Strande
Auf, auf, ihr Wandersleut
Auf, auf zum fröhlichen Jagen
Auf, du junger Wandersmann

Bald gras ich am Neckar
Burschen heraus

Das Lieben bringt groß Freud
Das Wandern ist des Müllers Lust
Der Jäger längs dem Weiher ging
Der Maie, der Maie
Der Mai ist gekommen
Der Mond ist aufgegangen
Der Winter ist vergangen
Deutsche Nationalhymne
Die bange Nacht ist nun herum
Die beste Zeit im Jahr ist mein
Die Blümelein, sie schlafen
Dort niedn in jenem Holze
Drauß ist alles so prächtig
Drunten im Unterland

Eh noch der Lenz beginnt
Ein Sträußchen am Hute
Ei wie so töricht ists, wenn man
Es dunkelt schon in dem Walde
Es ist ein Schnee gefallen
Es kann ja nicht immer so bleiben
Es ritten drei Reiter
Es steht ein Baum im Odenwald
Es taget vor dem Walde
Es tagt der Sonne Morgenstrahl
Es waren zwei Königskinder
Es wollt ein Jäger jagen
Es zogen drei Burschen

Freiheit, die ich meine
Glück auf, der Steiger kommt
Goldne Abendsonne
Grün sind alle meine Kleider
Grüß Gott, du schöner Maien

Hab oft im Kreise der Lieben
Heißa Kathreinerle
Herzlich tut mich erfreuen
Heut noch sind wir hier zu Hau
Hört, ihr Herrn und laßt euch sagen

Ich fahr dahin, wenn es muss sein
Ich hab mich ergeben
Ich habe Lust im weiten Feld
Ich hatt' einen Kameraden
Ich spring an diesem Ringe
Ich stund auf hohem Berge
Ich weiß mir ein Maidlein
Ihr kleinen Vögelein
Im Krug zum grünen Kranze
Im Märzen der Bauer
Im schönsten Wiesengrunde
In einem kühlen Grunde
Innsbruck, ich muß dich lassen

Jetzt fängt das schöne Frühjahr an
Jetzt gang i ans Brünnele
Jetzt geht es in die Welt

Kein Feuer, keine Kohle
Kein schöner Land
Lieblich hat sich gesellet

Mir ist ein feine braun Maidelein
Morgen muss ich fort von hier
Muss i denn, muss i denn

Nach grüner Farb mein Herz verlangt
Nichts kann mich mehr erfreuen
Nun ade, du mein lieb Heimatland
Nun will der Lenz uns grüßen

Prinz Eugen, der edle Ritter
Regiment sein Straßen zieht

Schäferle, sag, wo willst du weiden
Stehn zwei Stern am hohen Himmel
Stimmt an mit hellem, hohem Klang

Tanz mir nicht mit meiner
Tiroler sind lustig
Und in dem Schneegebirge

Wach auf meins Herzens Schöne
Wahre Freundschaft kann nicht wanken
Was kann schöner sein
Weiß mir ein Blümlein blaue
Weiß mir ein schönes Röselein
Wenn alle Brünnlein fließen
Wenn der Frühling kommt
Wer sich die Musik erkiest
Wer jetzig Zeiten leben will
Wie lieblich schallt
Wilhelmus von Nassauen
Willkommen, o seliger Abend
Wir Bergleute hauen fein
Wohlauf, die Luft geht frisch und rein

Zu Straßburg auf der Schanz
Zuvor so lasst uns grüßen